Überschwemmungsgebiete 
an der Dahme festgelegt

Damit künftiges Hochwasser an den Dahme-Gewässern möglichst wenig Schaden anrichten kann, wurden Überschwemmungsgebiete festgelegt.

Auch Wassergrundstücke am Teupitzer 
und Schweriner See mit einbezogen

Für die Dahme mit den Teupitzer Gewässern und dem Dahme-Umflut-Kanal wurden im Falle von Hochwasser vom Brandenburger Landwirtschaftsministerium Überschwemmungsgebiete amtlich festgelegt. Sie erstrecken sich weitgehend auf Feuchtgebiete und landwirtschaftlich extensiv genutzte Gebiete. Am Teupitzer See und am Schweriner See sind jedoch auch bebaute Wassergrundstücke betroffen.

In dem Überschwemmungsgebiet sind Schutzbestimmungen notwendig, die insbesondere gewährleisten sollen, dass ein Abfließen des (Hoch)Wassers nicht behindert wird. Zudem soll das abfließende Wasser nicht durch wassergefährdende Stoffe wie Treibstoffe, Heizöle, Pflanzenschutzmittel oder Dünger verschmutzt werden. Festgesetzt wird die bei einem hundertjährlichen Hochwasser natürlicherweise überschwemmte Fläche.

Das etwaige Schadenspotenzial durch die Errichtung neuer Gebäude und Anlagen oder andere wertsteigernde Flächennutzungen darf in diesen Gebieten nicht erhöht werden. Soweit von den Verboten im Überschwemmungsgebiet abgewichen werden soll, entscheiden die für den Vollzug zuständige untere Wasserbehörde und die untere Bauaufsichtsbehörde. Weitere Informationen zu den Überschwemmungsgebieten findet man auf der Seite des Umweltministeriums

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/umwelt/wasser/hochwasserschutz/ueberschwemmungsgebiete sowie im am 28. April 2021 veröffentlichten Amtsblatt für Brandenburg.

RED / PI Landesregierung