Unterricht einmal anders

EWE-Energiemobil: KWer Schüler bauen Energiemodelle

Energie zum Anfassen erleben bis zu den Weihnachtsferien zahlreiche Schülerinnen und Schüler in Brandenburg. Grund für den frischen Wind im Unterricht ist der Besuch des Energiemobils „Energie macht Schule“ vom regionalen Energieunternehmen EWE. Bis Ende der letzten Woche stand das rollende Klassenzimmer vor der Bredow-Oberschule Königs Wusterhausen. Statt Mathe, Deutsch und Biologie standen die Themen Energieerzeugung, Energiesparen und regenerative Energien auf dem Stundenplan. An je einem Projekttag zeigte das EWE-Team den Schülern, wie man mit selbst gebauten Energiemodellen Strom erzeugen kann, und was es mit den erneuerbaren Energiequellen auf sich hat.

Diese Themen interessieren auch Bildungsstaatssekretär Dr. Thomas Drescher. Zusammen mit Michaela Wiezorek, Fachbereichsleiterin für Stadtentwicklung und Gebäudemanagement der Stadt KW, und Brigitte Jeschke, Projektleiterin beim Energieunternehmen EWE, schaute er sich den „Energieunterricht“ der Klasse 9.3 einmal genauer an.

Die Schüler hatten den ganzen Schultag für den Energieunterricht zur Verfügung. Dabei sollten sie nicht einfach nur Vorträgen lauschen, sondern selbst aktiv werden. Statt ins Klassenzimmer ging es zunächst in den EWE-Bus, wo es neben einer theoretischen Einführung und Informationen zum Thema Energieerzeugung auch das notwendige Handwerkszeug für die anstehende Aufgabe gab: Mit Hilfe mobiler Werkstätten sollten die Neuntklässler Kurbelleuchten bauen. Die einzelnen Bauteile mussten die Jugendlichen aus den Rohmaterialien selbst herstellen.

Der Bildungsstaatssekretär begrüße diese Form des fächerübergreifenden und praxisnahen Lernens ausdrücklich.

Die praktischen Aktivitäten haben sich laut Schulleiter Erik Dorow mehrfach bewährt. „Statt die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge nur zu erläutern bringt es viel mehr, wenn die Schüler selbst aktiv werden“, so Erik Dorow. Besonders freute sich der Schulleiter über den Eifer der Jugendlichen, sich ein abstraktes Thema wie die Energiegewinnung selbst zu erarbeiten. Wichtig für die Schüler sei es auch, sich an den Umgang mit Maschinen heranzutrauen.

Das ist auch EWE ein Anliegen. „Als regionales Unternehmen ist es uns wichtig, jungen Leuten die Themen Energieerzeugung und erneuerbare Energie, aber auch die Notwendigkeit und Wichtigkeit von Energieeinsparungen und Energieeffizienz näher zu bringen“, betonte Brigitte Jeschke in Königs Wusterhausen. So lernten sie, dass Strom und Erdgas nicht „einfach so“ ins Haus kommen und durch einen bewussten Umgang mit Energie jeder helfen kann, das Klima zu schützen. N. A/F: EWE

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