Von DDR-Pop bis finnischer Volksmusik

Kulturverein Zeuthen lädt zum A-Capalla-Erlebnis in der Martin-Luther-Kirche ein

Wie bereits in den vergangenen Jahren startet auch 2020 der Kulturverein Zeuthen mit einem besonderen musikalischen Highlight ins neue Jahr. Am 5. Januar lädt er alle Zeuthener um 15 Uhr in die Martin-Luther-Kirche zu einem A-Cappella-Konzert mit dem „chorus vicanorum“ ein. Zu hören sind 10 wunderbare Stimmen – 4 Soprane, 2 Altstimmen, 2 Tenöre und 2 Bässe – unter der Leitung von Elke Wiesenberg, Kantorin in Michendorf.

Es ist sowohl ein akustisch ungewöhnliches Konzert als auch ein inhaltlich anspruchsvolles Programm mit Texten, die unter die Haut gehen und zum Nachdenken anregen. Der Chor verbindet dabei unter dem Motto „lassen & tun – alles hat seine zeit“ weltliche und geistliche, neue und alte Musik und zeigt so auch Gemeinsamkeiten und Gegensätze auf. Damit überschreitet das aus der kirchenmusikalischen Tradition kommende A-Cappella-Ensemble ganz bewusst und konsequent Genregrenzen.

Der Chor geht dabei den Fragen nach dem Lassen und Tun in unserer Zeit nach. Der Mensch, der große Macher, Gestalter von Geschichte und Kultur, Herr über Leben und Tod, was soll er lassen, was soll er tun? Aufbegehren oder erdulden, revoltieren oder sich verweigern? All das wird zentrales Thema dieses Konzertes sein – mit klug ausgewählten Titeln, die kritisch und manchmal zweifelnd daherkommen, doch auch ermutigend, fröhlich und humorvoll sein können. So trifft Popmusik aus DDR-Zeiten auf ein mittelalterliches Spottlied. Musik der Beatles, von Queen, Bacharach und den Byrds bildet einen lebhaften Kontrast zu den Kompositionen der Hochromantik und finnischer Volksmusik. Der Eintritt ist frei.

Um Spenden wird gebeten. PI