Von Frühbarock bis Romantik

Der Kantor der Friedenskirche Potsdam-Sanssouci kommt zum Orgelsommer nach KW

Der „Orgelsommer 2019“ wird fortgesetzt. In der Kreuzkirche Königs Wusterhausen ist der Potsdamer Organist Johannes Lang am Freitag, 26. Juli, 19.30 Uhr zu Gast. Er spielt auf der Ahrend-Orgel Werke von Johann Jakob Froberger, Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy. Die vier Meister waren mit ihren Werken unterschiedlicher europäischer Stilrichtungen für die Kompositionen nachfolgender Generationen vom Frühbarock über die Zeit des Hochbarock bis hin zur Romantik stark prägend. So beeinflusste die Musik Frobergers (1616-1667), der Organist am Wiener Hof war, den in Lübeck lebenden Dietrich Buxtehude (1637-1707). Buxtehude genoss schon zu Lebzeiten in ganz Deutschland ein hohes Ansehen. Johann Sebastian Bach nahm einen 400 Kilometer langen Fußmarsch von Arnstadt nach Lübeck auf sich, um nach seinen eigenen Worten „daselbst ein oder anderes in seiner Kunst zu begreifen“. Ohne Felix Mendelssohn Bartholdy währen wiederum viele Werke Bachs in Vergessenheit geraten. Der erst 20 jährige Mendelssohn leitete 1829 mit der Aufführung der Matthäuspassion in der Berliner Singakademie eine Bach-Renaissance ein.

Der Kantor der Friedenskirche Potsdam-Sanssouci Johannes Lang hat an der Musikhochschule Freiburg studiert und sein Examen mit Auszeichnung bestanden. Als Organist ist er Preisträger zahlreicher Wettbewerbe unter anderem in Lübeck (2009), Bellelay (2011), Leipzig (Bachpreis 2012), Ljubljana (2007), München (ARD-Wettbewerb 2011). Außerdem erweitern Rundfunk-,TV-und CD-Aufnahmen sein musikalisches Profil. Der Eintritt kostet 7,50 Euro, ermäßigt: 4 Euro. RED/ C. Scheetz