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und selbstoptimierenden Solaranlagen

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Jugend forscht: 16 Projekte qualifizieren sich für Brandenburger Landesfinale

Die monatelange Fleißarbeit hat sich gelohnt. 16 von insgesamt 45 Projekten junger Forscherinnen und Forscher haben sich beim vom Energie-Unternehmen EWE ausgerichteten Regionalwettbewerb „Jugend forscht 2021“ für den Landeswettbewerb Brandenburg qualifiziert. Der Wettbewerb fand Corona bedingt in einem virtuellen Format statt.

76 Jungforscherinnen und Jungforscher bewiesen auf vielfältige Weise, dass Forschen nicht nur spannend ist, sondern auch Spaß und Erfolg bringt. So beeindruckte beispielsweise die Königs Wusterhausenerin Lisa Himmler die Jury mit der Erforschung des Lotuseffektes im Fachgebiet Arbeitswelt. „Lisa legte fächerübergreifend noch einen drauf und beschrieb mit ihrem mathematischen Talent die Optimierung von Mikro- und Makrostrukturierungen“, erläuterten die Preisentscheider und schickten die 15jährige zum Landeswettbewerb.

Die Jury bestand aus Pädagogen, Praxisexperten und Wissenschaftlern. Sie zeigte sich auch beeindruckt von der Hybridrakete des 18jährigen Ansgar Reiff aus Neuenhagen bei Berlin. Der junge Physiker zündete ein Parrafin-Sauerstoff-Gemisch in selbst konstruierten Lavadüsen, die für ordentlich Schub sorgten. Eine ebenfalls hervorragende Leistung brachte Konrad Sebastian Frahnert (17). Mit hochmodernen und kreativen Methoden hat der Gymnasiast aus Kleinmachnow gezeigt, wie Solitärbienen mit Hilfe des Geruchs ihre Nester finden. Auch einige jüngere Schüler haben die Jury mit ihren Projekten überzeugt. So überzeugten Julian Zinzen (13) und William Stevenson (14) aus Bernau mit ihrer „Selbst-optimierenden Solaranlage“. Diese richtet sich eigenständig nach der Sonne aus. Der Jungforscher Max Pohland (13) aus Frankfurt (Oder) präsentierte ein Warnsystem zur Überwachung der Temperatur in Autoinnenräumen.

EWE-Projektleiterin und Jugend forscht-Patenbeauftragte Brigitte Jeschke zeigt sich besonders angetan davon, dass die Anzahl der Schülerinnen (36) und Schüler (40) annähernd gleich war. Sie wendet sich auch direkt an die projektbegleitenden Lehrkräfte. „Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen haben sie den Nachwuchs bei ihren Forschungen begleitet“, sagt sie. „Sie stellen damit sicher, dass kein Talent verloren geht.“ Die Sieger können sich über Geld- und Sachpreise freuen. Für sie geht es am 25. und 26. März beim Landeswettbewerb weiter. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.jugend-forscht.de.

RED / PI EWE

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