Von wegen Schaumschläger

Wildauer Küchenprofis qualifizierten sich
fürs Finale des EWE-Kochpokals

Heiß her ging es jüngst in der Küche des EWE Shops im A10 Center Wildau. Unter dem Motto „Vegan und lecker“ nahmen dort die beiden Kochteams der Gruppe A des Wettbewerbs um den EWE Kochpokal hoch konzentriert Töpfe und Pfannen in Beschlag. 120 Minuten Zeit hatten das Team der Schülerfirma Vollwertkost-AG des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Frankfurt (Oder) und das Team der Ludwig-Witthöft-Oberschule Wildau, um ihre Drei-Gänge-Menüs zu kochen und zu präsentieren.

Aufgabe war es, ein Menü aus cremigem Süppchen, gemüsiger Pasta und beerigem Törtchen zu kreieren. Es ging nicht nur um Geschmack, Optik und Konsistenz der Speisen, sondern auch um eine kluge Warenkalkulation, Kreativität und die Präsentation vor der Jury und allen Gästen. Martina Kiehl vom Veranstalter EWE, Brigitte Lehmann vom Verein der Köche Scharmützelsee und Umgebung e. V. und Sebastian Marquardt, Küchenchef vom Restaurant „Am Fischerkietz“ Strausberg, hatten es nicht einfach, ihre Wahl unter den vierköpfigen Schülerkochteams zu treffen. Die Leistung der vier Wildauer Nachwuchsköche, die als „Schaumschläger“ antraten, überzeugte die Jury aber dann doch mehr.

Die „Schaumschläger“ Daniel Mahn, Niklas Licht, Celina Klein und Marie Steinmetz bewiesen mit ihrem Menü mit der Vorspeise Sellerie- Apfelrahmsuppe mit Apfelspalten, dem Hauptgericht Mediterrane Gemüse-Lasagne auf Tomatensauce sowie dem Dessert Himbeer-Sahnetörtchen, dass sie handfeste Küchenprofis sind. Sie bekamen 90 von 110 möglichen Punkten. Das reichte zum Sieg. Für die Schülerköche aus Wildau heißt es in den nächsten Wochen „üben, üben, üben“. Am 27. Januar geht es weiter mit dem EWE Kochpokal. Dann treten sie gegen das Siegerteam der Gruppe B an und kochen im Hotel Esplanade in Bad Saarow um den Wettbewerbssieg.

RED/PI EWE