Vor-Gemerkt

Das Schöne preisen

Es gibt heutzutage nichts, was es nicht gibt – und es gibt für alles Ehren­tage. Hatten wir früher den Hochzeitstag, den Jahrestag der Erfindung der Blockflöte, den Frauentag und den Tag des Genossenschaftsbauern oder den Lehrertag, gibt es jetzt immer für alle möglichen Dinge einen „Ehrentag“. Und bei vielen dieser Tage feiert man schon die bedeutenden Dinge im Leben. Zum Beispiel den Sex. Am Samstag ist – kein Witz -Internationaler Tag des Sex. Trotz Me too-Debatte.

Das hat seinen Grund: Auf die Frage, wie oft an Sex gedacht wird, gaben 92% der Männer an, jeden Tag nichts anderes im Kopf zu haben. Sagt er: “Ich denke immer nur an das Eine.” – Sie: “Kekse?” – Er: “Nein, das Wort mit S” – Sie: “Schokoladenkekse?”

Anders sieht es bei den Frauen aus: 72% denken zwar jeden Tag an die schönste Nebensache der Welt, 14% denken aber nicht oft daran und 10% finden ihren Job interessanter.

Der Tag des Sex regt an, eine solch schöne Freizeitgestaltung wie Sex feierlich zu preisen. Und auch mal Neues auszuprobieren. Untersuchungen haben ergeben, dass nach zehn Jahren Ehe rund 75 Prozent der Paare ausgefallenen Sex praktizieren: Montag – ausgefallen. Dienstag – ausgefallen. Mittwoch – ausgefallen. Donnerstag…

Also: das Wochenende könnte heiß werden. Nicht nur klimatisch. Die Frage ist nur, ist das sexuelle Anmache, wenn man eine Frau fragt, ob sie den Tag des Sexes feiert? Und überhaupt.

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