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Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk

Ministerium unterstützt Stadtentwicklung mit großzügiger Förderung

Am 20. Dezember 2023 war der Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Rainer Genilke, in Wildau um einen Zuwendungsbescheid für das Förderprogramm „Lebendige Zentren“ in Höhe von 900.000 Euro an die Stadt Wildau zu überreichen. Marc Anders, Allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters und Kämmerer der Stadt Wildau, nahm den Bescheid in Vertretung des Bürgermeisters entgegen.

Der Fortsetzungsantrag (Nr. LZ/61/050/2023) für das Förderprogramm „Lebendige Zentren“ wurde am 21.11.2022 von der Stadt Wildau gestellt. Die Fördergebietskulisse erstreckt sich über das sog. „Obere Wildau“. Maßnahmen, welche zur förderfähigen Durchführung bewilligt worden sind, sind die Sanierung des Funktionsgebäudes im Otto-Franke-Stadion, barrierefreie Verbindungswege im Westhang zwischen dem neuen „Oberer Wildau“ und dem „Unteren Wildau“, ein Bildungscampus im „Oberen Wildau“, ein Grünboulevard und die Gestaltung des öffentlichen zentralen Versorgungsbereiches rund um die Freiheit- und Fichtestraße.

Der Dank der Stadt Wildau gilt dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung. Sowohl der Bürgermeister, als auch der Kämmerer der Stadt Wildau, sowie die dafür in der Bauverwaltung zuständigen Kollegen freuen sich sehr über den Erhalt des Zuwendungsbescheids. Mit dem Eigenteil der Stadt stehen insgesamt 1.350.000 Euro zur Verfügung.

Einige der förderfähigen Projekte sind bereits angelaufen. Für die Sanierung des Otto-Franke-Stadions wurde im letzten Zyklus der Stadtverordnetenversammlung die Beauftragung der Planungsleistung vergeben. Die Planungen werden im neuen Jahr dann richtig Fahrt aufnehmen und voraussichtlich kann, sofern keine größeren Komplikationen auftreten, im Jahr 2025 mit den ersten Bauabschnitten begonnen werden. In dem Jahr 2023 hat sich während der fachmännischen Sondierung der Bunkeranlagen herausgestellt, dass erst nach kostenintensivem Verfüllen der unterirdischen Bunkeranlagen im Westhang eine oberirdische Wegeverbindung anlegen lässt. Wann dies geschieht und in welcher finanziellen Höhe sich die Verfüllung der Stollen bewegt, ist derzeit schwer abzuschätzen. Da die Fördermittel finanziell nicht alle Projekte abdecken, wurde hier der Fokus und Schwerpunkt auf das Funktionsgebäude, den Bildungscampus und den Westhang gelegt, weswegen der Grünboulevard erst in Zukunft planungstechnisch angegangen werden kann. Ähnlich sieht es bei der Gestaltung Freiheitstraße/Fichtestraße aus. Da der Ersatzbau für die Schüler der Grundschule temporär auf dem ehemaligen Meyerbeck-Gelände errichtet wird, ist für die nächsten drei bis vier Jahre dort auch keine Maßnahmenumsetzung möglich. Derzeit laufen allerdings die ersten Abstimmungsgespräche zur Ideenfindung, wie sich das potenzielle Stadtzentrum entwickeln könnte.

Bürgermeister Frank Nerlich sagte: „Ich bin froh und stolz, dass mit dieser Unterstützung vom Ministerium nun einige wirklich bedeutende Projekte für die Entwicklung unserer Stadt weiterentwickelt bzw. neu angestoßen und auf den Weg gebracht werden können. Vielen Dank an alle beteiligten Akteure. Persönlich konnte ich heute auf Grund einer Corona-Erkrankung nicht vor Ort sein, aber im Herzen war ich dabei. Wir freuen uns sehr, Fördermittel zur Entwicklung des oberen Stadtzentrums zu erhalten. Wir werden diese verantwortungsbewusst und sehr bald zum Einsatz bringen. Vielen Dank an Rainer Genilke für die persönliche Übergabe. Wir wünschen ihm einen weiterhin guten Start im neuen Amt.“ Minister Rainer Genilke sagte: „Wildau ist ein attraktiver Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort in der Metropolregion Berlin Brandenburg. Bildungseinrichtungen und viele Studierende prägen den Ort. Mit der Sanierung der Schwartzkopff-Siedlung konnte eine wertvolle Werkssiedlung im Land Brandenburg gerettet werden. Wir wollen die Stadt weiter mit Städtebaufördermitteln unterstützen, damit der stark wachsende Stadtteil „Oberes Wildau“ in seiner Funktion gestärkt werden kann.“

PM Foto: Stadt Wildau

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