Wer war der Esel?

In der Ausgabe 14 fanden wir es „Zum Wiehern“, dass der Amtsschimmel es verhinderte, das alte Astholz der Zeesener Straßen liegen zulassen und nicht beim Osterfeuer mit zu verbrennen und so für Ordnung zu sorgen. Die KWer Stadtsprecherin Katrin Dewart-Weschke antwortete daraufhin:
Lieber Mark Brandenburger, gut, dass es Dich gibt und Du uns immer wieder wie mit Deinem „Ange(Mark)t  darauf hinweist, wenn der Amtsschimmel Mist produziert. Was ja bei Pferden ja nichts Außergewöhnliches ist. Und nicht immer das Schlechteste. Zumindest für die Tomaten im Garten.
Und so machte ich mich auf die Suche nach dem Esel in der Stadtverwaltung, der da der Zeesener Ortsteil-Feuerwehr nicht erlaubt haben soll, das in Zeesen aufgetürmte Reisig der Straßenbäume beim Osterfeuer zu verbrennen. Und telefonierte. Mit der Freiwilligen Feuerwehr Zeesen. Mit der Feuerwehr in Königs Wusterhausen. Mit der Grünflächenverwaltung…
Diese hat schon im vergangenen Jahr den Grün- und Baumdienst Zossen mit den Pflegemaßnahmen in den Ortsteilen beauftragt.
Fällung, Pflege und Entsorgung des Schnittgutes werden immer zusammen vergeben. Was ja auch Sinn macht. Damit ist es also Eigentum der Baumfällfirma, nicht der Stadt. Die  Grünflächenverwaltung hatte die Zossener bereits mehrfach mahnen müssen, die Reisighaufen zu beräumen. Spätestens bis Ostern sollte es weg sein. Das Problem war dieses Jahr sicher wieder einmal der lange Winter, sonst wären die Arbeiten weit vor Ostern abgeschlossen.Der Zeesener Ortswehrführer teilte auf Nachfrage mit, dass die  Feuerwehr keine Anfrage bei der Stadt Königs Wusterhausen gemacht habe, um eventuell dieses Holz für das Osterfeuer zu bekommen. Des Weiteren hätte laut seiner Auskunft das Einsammeln des besagten Holzes den Zeitrahmen in der Vorbereitung des Osterfeuers gesprengt. Und: „Wenn es Bürger gibt, die sich über die Haufen aufregen, wäre es bestimmt kein Problem gewesen, dieses nach telefonischer Absprache entsprechend für das Osterfeuer zu verwenden. Sicherlich, und das ist richtig, hätte die Stadt auch die Feuerwehr ansprechen können, um zu erfragen, ob das Holz mit verbrannt werden kann, um Entsorgungskosten zu sparen. Da es aber nicht Aufgabe der Stadt ist, mit der Feuerwehr Kontakt aufzunehmen, weil sie den Beschnitt und die Entsorgung ausschreiben muss, muss man vielleicht für die nächsten Jahre schauen, inwieweit der Verschnitt mit verbrannt werden kann.“
Also, lieber Mark Brandenburger, danke für Deinen scharf-kritischen Blick.
Auch,  wenn wir jetzt keinen Esel finden konnten, so hat es doch was Gutes. Reden wir miteinander…Die Idee der Feuerwehr, in den nächsten Jahren das Reisig eventuell für die Osterfeuer zu verwenden, ist gut und wird geprüft.“
Katrin Dewart-Weschke, Stadtsprecherin

Das ist gut. Drum prüfe, wer sich ewig ans Amt binden will, ob sich da nicht auch ein Ästlein findet. Ich bleibe trotzdem dabei: Es ist zum Wiehern! Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht bzw. die Reisighaufen vor der eigenen Feuerwehrtür, wenn es keine „Bürger gibt, die sich über die Haufen aufregen“. Wie lautete doch einst eine Losung: Schöner unsere Städte und Gemeinden – mach mit!“ Reden wir nicht nur drüber- tun  wir es! Und überhaupt.
Mark Brandenburger

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