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Sonntag, März 3, 2024
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Wieder in der Erfolgsspur

Deutliche Steigerung der Netzhoppers
gegen Lüneburg nach Niederlage in Giesen

Mit den Netzhoppers ist es wie mit dem Wetter: Heute so, morgen so. Nach vielversprechendem Start zu Jahresbeginn mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen erlebte die Mannschaft am Mittwoch letzter Woche einen Rückfall in längst überwunden geglaubte schlechte Zeiten. Beim damaligen Tabellenvorletzten Grizzlys Giesen legten die Dahme­länder eine enttäuschende 1:3 (16:25, 25:13, 20:25, 21:25)-Niederlage hin. „Wir spielten einfach zu verkrampft und zeigten nicht unseren besten Volleyball“, ärgerte sich Trainer Mirko Culic. „Kein Spieler hat so richtig seine Normalform gefunden.“

Am Samstag hatten er und die 496 Zuschauer in der Brandenburg-Hölle wieder Grund zum Freuen. Sie gewannen in der heimischen LandkostArena nach deutlicher Steigerung gegen den Tabellensechsten SVG Lüneburg verdient mit 3:1 (25:18, 16:25, 25:19, 25:21). Ein anderes Training, scharfe Ansprache durch den Trainer? Nein, er hat Vertrauen aufgebaut, sagt Manager Arvid Kinder, hat die Mannschaft an ihre in Giesen komplett vermissten Stärken erinnert. Der Samstag-Gegner Lüneburg lastete bis dato wie ein Fluch auf den Netzhoppers. Der letzte Sieg gegen die Norddeutschen datiert vom Oktober 2014 mit 3:2. Mit dabei waren damals noch Arvid Kinder sowie Theo Timmermann und Libero Kamil Ratajczak.

Am Samstag waren die KWer von Beginn an deutlich spielbestimmend. Eine Aufschlagserie von Dirk Westphal verschaffte im ersten Satz eine komfortable 16:9-Führung. Am Ende machte Theo Timmermann den Satz-Sack zu. „In diesem Durchgang haben wir so gut gespielt wie noch in keinem Match zuvor in dieser Saison. Fast alles hat geklappt“, lobte der Netzhoppers-Coach.

Doch mit stark verbessertem Aufschlag setzten die Lüneburger im zweiten Satz die Netzhoppers stark unter Druck. Deren Annahme wurde instabil, worunter auch das Zuspiel auf die Angreifer litt. Die Folge: ein klarer 16:25-Satzverlust. Die Schwäche der Netzhoppers währte jedoch nur kurz. Der anfänglich ausgeglichene dritte Durchgang ging wieder an sie. Sie behielten im Schlussabschnitt, obwohl sich Lüneburg zäh wehrte, einen kühlen Kopf.

Die Netzhoppers feierten im 18. Saisonspiel ihren siebten Sieg. Damit rückt das Team vorerst auf den siebten Rang vor – die ersten acht Mannschaften qualifizieren sich nach der Hauptrunde für die Playoffs. „Wichtig wird jetzt, diese Leistung auch in den kommenden Spielen zu bestätigen. Mit Eltmann, Unterhaching, Rottenburg und Herrsching haben wir noch vier schwierige Partien vor uns“, so Culic. „Wir haben es selbst in der Hand, Platz sieben oder acht zu erreichen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie eng es im Kampf um die Playoff-­Plätze zugeht“, mahnte der Trainer. Am Sonntag, 1. März, ist sein Team bei Ligaschlusslicht Heitec Volleys Eltmann zu Gast.

UR

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