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Wildau geht in die Stichwahl

Zwischen Lázló Ungvári und Frank Nerlich entscheidet sich am 18. September, wer Bürgermeister des Ortes wird

Prof. Dr. Lázló Ungvári ist mit 41,34 Prozent der abgegebenen Stimmen klarer Sieger der Bürgermeisterwahlen in Wildau. Da er aber die absolute Mehrheit von 50 Prozent verfehlte, gibt es nun noch eine zweite Wahlrunde am 18. September. In der sogenannten Stichwahl treten er und der Zweitplatzierte Frank Nerlich an. Er erreichte mit 29,78 Prozent ebenfalls ein starkes Ergebnis. Mit erheblichen Rückstand folgten Enno von Essen (14,24 Prozent), Martin Stock (9,07 Prozent) und Axel Corte (5,56 Prozent). Insgesamt gaben 4344 Wildauer Einwohner ihre Stimme ab, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 48,98 Prozent. Für Lázló Ungvári votierten 1777 Menschen, für Frank Nerlich 1280.

In einer ersten Reaktion auf das Wahlergebnis wandte sich Prof. Dr. Lázló Ungvári an die Wildauerinnen und Wildauer: „Ich bedanke mich sehr herzlich für das Vertrauen, das Sie mir im ersten Wahlgang zur Bürgermeisterwahl in Wildau entgegen gebracht haben. Mit Ihrer Hilfe und Ihren Stimmen war es möglich, ein herausragendes Ergebnis zu erzielen und in allen Wahlbezirken vorne zu liegen“, sagt er. „In den kommenden drei Wochen und vor allem am 18. September bitte ich erneut um Ihre Unterstützung und Ihre Stimmen. Das Ergebnis hat uns und mir gezeigt, dass der Wunsch nach aufrichtiger Politik mit Herz und Verstand sehr groß ist. Deshalb ist es wichtig, den gemeinsamen Weg nun konsequent weiterzugehen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und stimmen Sie am 18. September nocheinmal für mich ab, damit ich Ihr Bürgermeister des Vertrauens werden kann und der so dringend benötigte Neuanfang für unsere Stadt gelingt.“

Auch der Zweiplatzierte Frank Nerlich ist den Einwohner des Ortes dankbar dafür, dass sie ihm ein starkes Ergebnis ermöglichten. „Jetzt geht es in den wirklichen Endlauf“, sagt er. „Ich habe mich noch am Wahlabend mit Freunden und Unterstützern für die nächsten drei Wochen besprochen. Inhaltlich habe ich bereits meine Positionen dargelegt und die Bestätigung erhalten, dass diese den Wildauern wichtig sind. Entscheidend ist es jetzt, überhaupt zur Wahl zu gehen, also eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erreichen. Es geht um acht Jahre Verantwortung, die ich übernehmen werde, wenn die Wildauerinnen und Wildauer es wollen“. TM

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