Wir haben bewiesen, dass wir Wort halten

Wir für KW – Ein verlässlicher Partner 
für die Interessen der Menschen

Zu den Kommunalwahlen am Sonntag tritt der Verein Wir für KW mit 18 Kandidaten für die Wahl zum Kreistag, der Stadtverordnetenversammlung KW und den Ortsbeiräten an (siehe auch Anzeige auf der Seite 5). Wir sprachen mit Michael Reimann, Vereinsvorsitzender und Spitzenkandidat für den Kreistag im Wahlkreis KW.

Was will Wir für KW?

Für die Menschen in KW streiten! Wir wollen hier Leute zusammenführen, die Parteiverdruss haben, die merken, dass Parteien nicht in der Lage sind, die Interessen der Bürger adäquat umzusetzen. Menschen, die aber für ihre Stadt da sind, Interesse haben, sie weiterzuentwickeln. Wir für KW ist das soziale Korrektiv in der Stadt, ist ein verlässlicher Partner für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt.

Wir haben die Belange der ­KWerInnen auf unsere Fahne geschrieben und nicht die einer Partei. Deshalb verstehen wir uns als Sammelbecken für unzufriedene Sozialdemokraten, Linke und andere fortschrittlichen Kräfte.

Was hat Wir für KW schon seit seiner Gründung vor 6 Jahren bewirkt?

Wir haben bewiesen, dass wir unserer Vorhaben erfüllen können und Wort halten! Wir stellen zwei der fünf Ortsteilbürgermeister und nehmen dort aktiv Einfluss auf die Entwicklung. Zum Beispiel haben wir erreicht, dass die Kita Zeesen auf unsere Initiative hin neu ertüchtigt und am 1. August dieses Jahres mit 80 neuen Plätzen wiedereröffnet wird. Wir sehen aber bereits jetzt, dass die bedarfsgerechte Bereitstellung von Kita-Plätzen in KW nicht ausreichend ist und werden uns hier engagieren. Wir haben die Wahl für den Schulstandort Senzig entscheidend mit beeinflusst, weil wir überzeugt sind, dass mit dem Bullenberg ein Städtebauliches Gesamtkonzept entstehen kann, auch wenn das durch Verantwortliche der Stadt entgegen der SVV-Beschlüsse bestritten und weiter verzögert wird. Wir haben entscheidend Einfluss darauf genommen, dass die Regionalbahn weiterhin in Zeesen hält und die Kernstadt entlastet. Wir werden darauf hinwirken, den Öffentlichen Personennahverkehr flächendeckend weiter auszubauen.

Nun wird ja KW in letzter Zeit vor allem durch politische Differenzen und Streitereien wahrgenommen.

Leider. Es ist unser Anspruch, mit dafür zu sorgen, dass KW eine liebens- und lebenswerte Stadt bleibt. KW muss wieder zum Markenzeichen von Innovation, Kooperation im Umgang mit den Nachbarn und dem Kreis werden. Das verlangt wieder Verlässlichkeit in der Umsetzung der SVV Beschlüsse. Die Verantwortlichen der Stadt müssen wieder an einem Strang ziehen, die Stagnation aufhören! Dafür werden wir uns stark machen.

Es fragte Ulrich Rochow