Wir sind weiter für Sie da

Steffen Clasen von Fahrrad-Ranzinger: Der Radverkauf sollte gerade jetzt nicht verboten sein. Foto: V. Elbe

Werkstatt von Fahrrad Ranzinger bleibt offen – telefonische Beratung möglich

Die Corona-Pandemie macht auch vor dem Dahmeland nicht halt. Neben den Erkrankten, die sich meist in häuslicher Quarantäne befinden, den merklich verwaisten Straßen und Plätzen, ist das vor allem an den vielen geschlossenen Geschäften zu merken. Weiter offen haben neben Lebensmittelläden, Baumärkten und Apotheken auch die Werkstätten der Autohäuser und Fahrradgeschäfte. Wir sprachen mit Steffen Clasen von Fahrrad Ranzinger über die derzeitige Ausnahmesituation.

KaWe-Kurier: Herr Clasen, wie wirkt sich die Corona-Krise auf Ihr Geschäft aus?

Steffen Clasen: Es ist schon sehr ruhig geworden in den letzten Tagen. Und bei den Kunden, die trotzdem den Weg zu uns finden, wenden wir die angeordneten Hygiene-Maßnahmen konsequent an. Das heißt, dass wir das Geschäft regelmäßig desinfizieren, und strikt auf die Abstandsregeln achten. Derzeit dürfen sich nur maximal 2 Kunden gleichzeitig in unserem Geschäft aufhalten. Aber unsere Werkstatt hat natürlich nach wie vor geöffnet. Und wer sich mit dem Gedanken trägt, jetzt ein Fahrrad zu kaufen, den beraten wir gerne telefonisch unter 03375/
29 39 09 oder per Mail unter
kontakt@­fahrradsevice-ranzinger.de.

KaWe-Kurier: Der Verkauf im Geschäft ist aber derzeit in Brandenburg nicht erlaubt. Was sagen Sie dazu?

Steffen Clasen: Das können wir ehrlich gesagt nicht verstehen. Fahrradfahren ist gesund und derzeit wohl die sicherste Art, mobil zu bleiben. Schließlich sind auf dem Fahrrad ganz automatisch die Abstandsregeln gegeben. Und für viele ist gerade jetzt das Fahrrad die Alternative, um volle Busse und Bahnen zu meiden. Viele Politiker und auch Virologen haben sich öffentlich dafür ausgesprochen, dass die Menschen jetzt auf das Fahrrad umsteigen. Wie soll das aber gehen, wenn sich Menschen, die noch kein Fahrrad haben, auch keins kaufen können? Aus unserer Sicht sind da die Vorgaben des Landes Brandenburg, auch Fahrradgeschäfte geschlossen zu halten, nicht nachvollziehbar! Wir hoffen, dass es diesbezüglich in den nächsten Tagen eine andere Entscheidung gibt!

Es fragte Vesa Elbe