„Wirklich gut gespielt“

Netzhoppers unterliegen BR Volleys erst nach großem Kampf

Keiner von den fast 100 Netzhopper-Fans, die zum Berlin-Brandenburg-Derby mit den BR Volleys in die Hauptstadt mitgereist waren, hatte die Illusion, dass das Dahmeland-Team beim achtfachen Deutschen Meister gewinnen würde. Das war in den 25 Spielen zuvor erst einmal passiert. Aber sie hofften alle auf ein gutes Auftreten der Culic-Truppe. Wie beim Hinspiel. Dort boten die Dahmeländer dem Favoriten beim 0:3 (25:19, 25:20, 25:23) echt Paroli.

Das Berlin-Brandenburg-Derby in der Max-Schmeling-Halle ist seit jeher ein Zuschauermagnet. „Die Jungs sind immer unheimlich heiß darauf, vor einer großen Zuschauerkulisse in der Schmeling-Halle zu spielen“, sagte Coach Mirko ­Culic. „Es ist immer wieder schön, sich mit den BR Volleys zu messen.“ Und das war es auch diesmal. Die BR ­Volleys sind zwar ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Ihnen gelang ein 3:0-Sieg (25:23, 25:11, 32:30), den sie sich aber hart erarbeiten mussten. Denn die Netzhoppers boten einen großen Kampf. Die Gastgeber trafen auf mutig aufspielende Netzhoppers, die unbekümmert auftraten. Der Neunte der Bundesliga startete gut und blieb mit den Berlinern bis zum 20:20 auf Augenhöhe. Doch die Berliner verwandelten schließlich ihren zweiten Satzball zur Führung. Der zweite Satz ging mit 25:11 dann souverän an die Volleys. Doch wer danach geglaubt hatte, die Partie wird für die Volleys nun ein Selbstläufer, wurde von den Netzhoppers eines Besseren belehrt. Engagiert und mit gutem Stellungsspiel begeisterten sie die etwas mehr als 4.000 Zuschauer und stemmten sich in einer packenden Schlussphase gegen die Niederlage. Beim Stand von 24:23 standen sie sogar vor einem Satzgewinn. Drei Satzbälle wehrten die Volleys ab, konnte ihre Chancen aber auch nicht nutzen. Erst der fünfte Matchball brachte das 32:30 und damit den Sieg. Seine Mannschaft hätte es sich ein bisschen einfacher vorgestellt, als es tatsächlich war, sagt Volleys-Trainer Moculescu nach der Partie. “Die Netzhoppers haben wirklich gut gespielt”, lobte der 67-Jährige den Liga-Achten. „Meine Mannschaft hat besonders in den Sätzen eins und drei gezeigt, dass sie durchaus in der Lage ist, guten Volleyball zu spielen“, so Netzhoppers-Coach Mirko Culic.

„Ein schöner Abend“ lautete unisono die Meinung im Fanbus auf der Rückfahrt. Und auch Trainer Culic, von Grippe gezeichnet, strahlte am Ende. Bleibt die Hoffnung, dass das auch am Samstagabend in Bestensee beim letzten Heimspiel gegen den SVG Lüneburg so sein wird. UR/F: D.J.

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