Wohnen am Nottekanal

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Das neue Wohngebiet am Wasser in einer Projektion des Investors. Bild: ANTAN

Auf dem ehemaligen Gaswerkgelände entsteht ein attraktives Quartier

Auf dem ehemaligen Gaswerkgelände in der Scheederstraße wird ein neues attraktives Wohnviertel entstehen. Auf einer Fläche von drei Hektar werden rund 147 Wohnungen entstehen. Dafür gaben die Stadtverordneten von KW unlängst grünes Licht. Die ANTAN Recona Investment GmbH& Co KG kann das Grundstück kaufen und dort das städtebauliche Konzept der Milkoweit Architekten Cohrs Plaasch GbR aus Berlin umsetzen.

Im Sommer letzten Jahres hatte die Stadt Königs Wusterhausen die Fläche zwischen Scheederstraße, Am Amtsgarten und Nottekanal zum Verkauf angeboten. Da es sich bei dem ehemaligen Gaswerkgelände um eine so genannte „Altlastenverdachtsfläche“ handelt, muss, bevor die Fläche bebaut werden kann, eine Altlastensanierung erfolgen. Eine der Vorgaben an einen potenziellen Investor war daher die Bereitschaft, diese Sanierung durchzuführen. Von 20 eingereichten Konzepten wurden 14 einer näheren Prüfung unterzogen. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem städtebaulichen Konzept. Die Ideen der ANTAN Recona Investment GmbH& Co KG und ihrer Architekten waren am überzeugendsten.

Geplant sind Geschosswohnungen entlang der Scheederstraße, die sich von der Ecke Am Amtsgarten nach Westen hin von einer viergeschossigen Eckbebauung auf drei 3 Geschosse abstufen. Dort sind Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen vorgesehen. Dabei wird auch auf Barrierefreiheit geachtet. Auf dem mittleren Teil des Geländes sollen zwei- bis dreigeschossige Townhäuser entstehen. Der Bereich direkt am Nottekanal ist Terrassenhäusern mit Blick aufs Wasser vorbehalten. Insgesamt wird sich das neue Wohnviertel durch viel Grün und Wasser auszeichnen. Auch zwischen den Häusern werden Grün- und Wasserflächen angeordnet. Eine größere Gemeinschaftsfläche mit Sitzbänken, Sport- und Spielplätzen sowie einer öffentlichen Steganlage zwischen Am Amtsgarten und dem Nottekanal bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung – und zwar nicht nur für die Anwohner.

Bevor die eigentlichen Bauarbeiten beginnen können, bedarf es jedoch noch viel Vorbereitung. Derzeit erarbeitet die ANTAN Recona Investment GmbH& Co KG einen Sanierungsplan. Wenn der steht, wird der Bebauungsplan aufgestellt. Der Zeitplan sieht vor, dass Ende 2023 die ersten Wohnungen bezogen werden können.

red/PI Stadtverwaltung KW

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