Zwei neue Werke für den Skulpturenpfad

Der ehrenamtliche Wanderwegewart Hans Rentmeister mit Künstler Roland Karl und Rainer Fricke vom Heimatverein Zernsdorf (v.l.n.r) an der Fasanen-Figur. Foto: R. Anton

Spannende Begegnungen beim Wandern im Tiergarten von Königs Wusterhausen

Der Skulpturenpfad entlang des Rundwanderwegs Tiergarten in Königs Wusterhausen ist um zwei Figuren reicher. Kettensägenschnitzer Roland Karl aus Dobra hat die beiden Objekte in der vergangenen Woche nahe des Krebssees aufgestellt.  

Ein Skulptur befindet sich unmittelbar an der Straße Alte Försterei am Standort des ehemaligen Forsthauses Fasanerie. Die Figur „Das Forsthaus Fasanerie“ thematisiert die Aufzucht und Pflege von Fasanen im 18. Jahrhundert im ehemaligen königlichen Jagdgebiet. Die zweite Figur steht etwa 400 Meter entfernt nahe der Kreuzung Fichtestraße/Am Güterbahnhof. Jakob Paul Freiherr von Gundling begrüßt die Wanderer und Spaziergänger. Er war Gelehrter und Hofnarr bei Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. und Mitglied des Tabakskollegiums. Außerdem war er Präsident der Preußischen Akademie der Wissenschaften.

Beide Statuen sind etwa 2,30 Meter hoch und bestehen aus Eichenholz. Zu jedem Motiv gibt es eine Informationstafel, die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes in den Boden brachten. Die Tafeln wurden von Rainer Fricke vom Heimatverein Zernsdorf e.V. erarbeitet – wie auch die historischen Vorlagen für die Skulpturen. Die Firma Kanschur aus Senzig fertigte die Tafeln an. Die Ausgangsidee zu diesem Skulpturenpfad, der nun insgesamt sechs Motive zählt, hatten die ehrenamtlichen Wanderwegewarte Christiane und Hans Rentmeister.

RED/ PI Stadt KW